In Deutschland werden Elektrogeräte meistens richtig
              entsorgt

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Elektrogeräte werden meistens richtig entsorgt

Weltweit werden nur 17,4 Prozent des jährlich anfallenden Elektroschrotts ordnungsgemäß gesammelt und recycelt. In Deutschland klappt das dagegen ganz gut, sagt der Verband ZVEI – auch wenn noch manche Regeln unbekannt sind.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wird jeder Mensch auf der Erde in diesem Jahr durchschnittlich 7,6 kg Elektroschrott produzieren, das sind 57,4 Millionen Tonnen weltweit. Aktuell werden nur 17,4 Prozent dieses Elektroschrotts ordnungsgemäß gesammelt und recycelt. In Deutschland läuft’s dagegen ganz gut: Die deutliche Mehrheit der Verbraucher fühlt sich gut informiert, wenn es um die richtige Entsorgung von elektronischen Geräten geht. Insbesondere die Abgabe beim kommunalen Wertstoffhof und die Rückgabe beim Händler sind bekannte Wege der Entsorgung, so das Ergebnis einer aktuellen Verbraucherumfrage von Innolink, durchgeführt im Auftrag des ZVEI.

Anlässlich des „International E-Waste Day“ im Oktober wurde erstens die Kenntnis über die verschiedenen Entsorgungswege abgefragt und zweitens das individuelle Verhalten bei der tatsächlichen Entsorgung von Haushaltsgeräten und Fernsehern. Positiv: Ein Großteil der Geräte wird richtig entsorgt, zumeist über die kommunalen Angebote.

Regeln für Elektro-Kleingeräte oft unbekannt

Nur teilweise bekannt sind die Bedingungen zur Entsorgung über den Handel: Mehr als ein Drittel der Befragten weiß nicht, dass Elektro-Kleingeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 cm sind, auch ohne Neukauf im Handel abgegeben werden können. „Die Umfrage hat gezeigt, dass Rückgaberegeln, die sich auf Geräte- oder Marktgrößen beziehen, bei Verbraucherinnen und Verbrauchern noch nicht richtig angekommen sind“, sagt Christian Eckert, Leiter der Umweltabteilung im ZVEI. „Mehr Wissen über die verschiedenen Rückgabeoptionen kann einen wichtigen Beitrag für die Erhöhung der Sammelquote leisten.“

Über zehn Prozent machen es noch falsch

Die Umfrage zeigt auch, dass über zehn Prozent der Konsumenten – unabhängig vom gefühlten Wissensstand – ihre Elektro-Altgeräte nicht fachgerecht entsorgen. „Insbesondere Elektro-Kleingeräte landen laut Umfrage immer noch viel zu häufig im Restmüll oder bei kommerziellen Sammlern. Beide Entsorgungswege sind falsch. Elektronische Produkte, die das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben, sind kein Müll, sondern eine Quelle für wiederverwertbare Rohstoffe. Aber um diese zu sichern, müssen Altgeräte fachgerecht durch Konsumenten entsorgt werden“, erklärt Eckert. Diese Wissenslücken gilt es zu schließen, damit die für mehr Umweltschutz nötige Kreislaufwirtschaft funktionieren kann.

Als gemeinsame Stelle der Hersteller informiert die Stiftung „ear“ bundesweit über die korrekte Entsorgung von elektronischen Altgeräten mit der Kampagne „Plan E“. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Umweltbundesamt wie auch der ZVEI und seine Mitglieder unterstützen diese Kampagne.

Wer über die richtige Entsorgung informieren möchte und Werbematerial zum Beispiel fürs Ladengeschäft sucht, findet professionelles und kostenfreies Material zum Herunterladen auf der folgenden Website:



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