Die erste E-Mail
              wurde im November 1971 versendet.

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Die E-Mail feiert 50. Geburtstag

Die erste E-Mail wurde im November 1971 versendet. Heute werden weltweit täglich mehr als 300 Milliarden E-Mails in Umlauf geschickt. Aber nicht alle sind sicher: Der Verband Bitkom gibt Tipps für den sicheren E-Mail-Verkehr.

5 Tipps von
                  Bitkom für sichere E-Mails


Klammeraffe, Affenohr oder A-Kringel: Das @-Zeichen hat viele Namen und Verwendungszwecke. Berühmt wurde es durch den amerikanischen Programmierer Ray Tomlinson, der im November 1971 die erste E-Mail versendete. Heute sind täglich mehr als 300 Milliarden E-Mails weltweit im Umlauf. Einer Bitkom-Studie zufolge erhalten Erwerbstätige in Deutschland durchschnittlich 26 berufliche E-Mails pro Tag.

Die erste elektronische Nachricht zwischen zwei Computern wurde bereits 1969 im ARPANET (Advanced Research Projects Agency Network) des US-Verteidigungsministeriums versendet. Zwei Jahre später entwickelte Tomlinson die E-Mail, wie wir sie kennen. Mit ihr konnte man erstmals eine Nachricht einem bestimmten Empfänger auf einem bestimmten Computer zuweisen. Dazu führte Tomlinson das @-Zeichen ein. Dadurch erhielt die E-Mail ihre noch heute gültige Form: Benutzername@Domain.

Nach Deutschland kam die E-Mail 13 Jahre später: 1984 ging an der Universität Karlsruhe die erste E-Mail in Deutschland ein. Obwohl es inzwischen auch andere Nachrichtensysteme gibt, wird die E-Mail weiter in allen Unternehmen häufig zur Kommunikation genutzt – nur das Festnetz-Telefon ist mit 98 Prozent fast genauso weit verbreitet. „Im Berufsalltag ist die E-Mail nach wie vor das Kommunikationsmittel Nummer eins“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

E-Mail wird gerne von Cyberkriminellen genutzt

Allerdings ist die E-Mail auch ein Einfallstor für Cyberkriminelle geworden: 24 Prozent der deutschen Unternehmen berichten in einer Bitkom-Studie von Angriffen auf diesem Weg. „Die E-Mail ist ein immer noch gut funktionierendes Werkzeug für Cyberattacken. Kriminelle können E-Mails mitlesen und sensible Daten abgreifen – oder auch Inhalte unbemerkt fälschen und Nachrichten mit falscher Identität erstellen“, so Rohleder. „Sicherheitsmaßnahmen wie digitale Signaturen und Verschlüsselung steigern den Schutz vor Diebstahl und Spionage. Allerdings sind sie noch nicht ausreichend verbreitet.“ So nutzen etwa erst vier von zehn Unternehmen verschlüsselten E-Mail-Verkehr.

Bitkom gibt 5 Tipps für sichere E-Mails

1. Starkes Passwort anlegen: E-Mail-Konten sollten mit einem besonders starken Passwort geschützt werden, da sie in der Regel Zugang zu anderen Internet-Accounts ermöglichen. Daher gilt: Keine kurzen Passwörter, im Wörterbuch vorhandene Wörter vermeiden, Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwenden. Ein Merksatz kann als Eselsbrücke dienen.
2. Sorgsamer Umgang mit sensiblen Daten: Passwörter, Bankinformationen und ähnlich sensible Daten sind besonders schützenswert. Sie sollten nicht einfach per Mail weitergegeben werden, egal ob man den Empfänger der Mail kennt oder nicht.
3. Absender auf Seriosität überprüfen: Der erste Blick auf Absender, Betreff-Zeile oder E-Mail-Text kann Hinweise geben, ob es sich um betrügerische Inhalte handelt. Im Zweifel sollte der vermeintliche Absender auf anderem Weg kontaktiert werden.
4. Links und Anhänge von unsicheren Mails nicht öffnen: Besondere Vorsicht gilt bei allen Arten von E-Mail-Anhängen, denn in ihnen kann sich Schadsoftware verbergen. Anhänge aus unbekannten Quellen sollten nicht geöffnet werden.
5. Spamfilter und aktualisiertes Virusprogramm nutzen.

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