Ab dem
              1. September tragen Leuchtmittel ein neues EU-Label

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Neues EU-Energielabel für Leuchtmittel

Ab dem 1. September bekommen Leuchtmittel eine neues EU-Label für die Kennzeichnung ihrer Energieeffizienz. Außerdem werden einige Energiesparlampen und Halogenlampen ausphast.

Das bisherige Energielabel, das bei zahlreichen Produkten die Effizienzklassen A+++ bis D anzeigt, ist besonders bei Haushaltsprodukten nicht mehr aussagekräftig: Die meisten Produkte zählen inzwischen zu den obersten Effizienzklassen, so dass Verbraucher die Effizienzunterschiede kaum noch erkennen können. Deshalb hat die EU beschlossen, zum ursprünglichen A- bis G-Label zurückkehren und die Effizienzklassen auf der Grundlage des aktuellen Standes der Technik anzupassen. Bei der Umstellung des Energielabels für Lichtquellen gilt eine Sonderregelung mit einem längeren Umstellungszeitraum, da bei Lichtquellen das Label in der Regel fest auf die Verpackung gedruckt ist.

Das neue Label-Design und die Effizienzklassen

Die wichtigste Änderung ist, dass die Plusklassen (A+++, A++, A+) entfallen. Darüber hinaus bleibt die Effizienzklasse A zunächst frei, so dass es zur Einführung des neuen Energielabels keine Produkte der Effizienzklasse A geben wird. Bei Produkten, deren Energieeffizienz sich in Zukunft besonders stark verbessern dürfte, wird auch die Effizienzklasse B frei bleiben. Insgesamt werden alle Produkte einer neuen Effizienzklasse zugeordnet. Wie die bisherigen Energielabel werden auch die neuen Energielabel nicht nur den Energieverbrauch angeben, sondern auch weitere Informationen enthalten, die einen Produktvergleich ermöglichen und die Kaufentscheidung erleichtern sollen.

QR-Code für schnelle Auskünfte

Eine Neuheit auf dem Label ist der QR-Code. Verbraucher können damit online zu weiteren Informationen in einer europäischen Produktdatenbank EPREL (European Product Database for Energy Labelling) gelangen. Diese Daten geben Hersteller derzeit in die neue EU-Produktdatenbank ein, die allgemein öffentlich und verfügbar sein soll. Zudem können von privatwirtschaftlichen Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen Apps mit weiteren Hilfen für Kaufentscheidungen entwickelt werden. Diese Anbieter können den QR-Code nutzen und in die eigene App integrieren.

Ausphasung für Energiesparlampen und Halogenlampen

Ab dem 1. September 2021 dürfen Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät (z. B. mit Sockel E14 oder E27), die sogenannten Energiesparlampen, nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Gleiches gilt für lineare Halogenlampen mit Sockel R7s > 2.700 lm (entspricht etwa 140W) und Niedervolt- Halogenlampen (z. B. mit Sockel GU4, GU 5.3).

Wie immer gilt, dass der Handel Restbestände abverkaufen darf und die alten Leuchtmittel weiter genutzt werden dürfen.



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